Abschied von England

Nach der Abendmesse in der Kathedrale sind wir nach Hause gegangen und haben uns einfach nur entspannt. Ich habe dabei noch das Webtagebuch auf Stand gebracht.

Morgens haben wir, wie auch in den letzten Tagen gut gefrühstückt, danach wurden die Sachen eingepackt. Dann haben wir uns von Peter, dem Hausherrn verabschiedet.

Er ist wirklich ein Charakter! Er liebt es mit seiner Familie Häuser zu kaufen, auszubauen und perfekt zu machen, nur um sie dann zu verkaufen und wieder von vorn anzufangen. Seine Frau Trude die auch sehr nett war flog bereits am Vortag mit Freundinnen nach Málaga zu einem Kurzurlaub.

Nach Dover fuhren wir nur ca. 20 Minuten. Auch die  die Wartezeit vor der Immigration war kurz und schnell standen wir in der DFDS Spur nach Dünkirchen.

Wir lagen direkt neben dem Liegeplatz auf dem ich vor Jahren mit der HORNCLIFF dem Kühlschiff von Horn Linie zum Bananenlöschen gelegen hatte. Das Schiff gibt es nicht mehr aber der Liegeplatz sieht noch genauso aus. Ich erinnerte mich wie schwierig es war dort mit unseren knapp 160 metern Länge in die Ecke zu kommen.

Dann noch einen Blick auf die „White Cliffs of Dover“ und dann waren wir auch schon mitten im englischen Kanal.

Good By England – bis zum nächsten Mal!

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Canterbury

Vor fast 30 Jahren – und jetzt komme ich mir gerade älter vor als ich mich fühle – vor 30 Jahren war ich schon mal in Caterbury, damals zusammen mit Dieter Marga und Ulrike.

Mich hatte die Canterbury Cathedral seinerzeit sehr beeindruckt. Zudem finde ich Kent landschaftlich ganz reizvoll. Deshalb hatten wir beschlossen, das wir zum Ende unserer Reise diese Kathedrale besuchen wollen. Schon vor einigen Jahren waren wir am Ende unserer Frankreichreise in der Kathedrale von Chatre .

Der Tag begann warm und mit viel Sonnenschein. Wir schlenderten vom B&B Richtung Canterbury und genossen das Licht und die Wärme. Durch kleine Seitenstraßen näherten wir uns dann dem touristischen Höhepunkt dieser Gegend.

Schon das Eingangstor an dem man seinen Eintritt zahlen muss nötigt einem Respekt ab.

Auch in der Kathedrale haben wir uns einen Audioguide genommen, ansonsten versteht man die Zusammenhänge nicht und sieht nur Artefakte. Mit den Informationen aber wurde auch hier die Geschichte lebendig. Wir trafen eine Dame die als freiwillige Fremdenführerin in der Kathedrale den Besuchern zur Seite steht. Sie war Deutsch geboren und begrüßte uns schon am Eingang. Als wir an der Stelle der Kathedrale standen an der Erzbischof Thomas Becket im Jahre 1170 von vier Rittern ermordet wurde war auch sie wieder in unserer Nähe. Wir erfuhren mehr als im Audioguide erklärt wurde, besonders zu dem doch recht unübersichtlichen Kirchensystems in England. Sie selbst war übrigens bemerkenswerterweise Lutheranerin.

Beeindruckend war auch die Krypta in der wir später dann auch den Abendgottesdienst besuchten. Zunächst aber wurde unsere Tour von einem Feueralarm unterbrochen. Die Kathedrale musste evakuiert werden und es dauerte 20 Minuten bis Entwarnung gegeben werden konnte.

Vermutlich war ein Feuermelder durch die Bauarbeiten versehentlich ausgelöst worden.

Solche Bauarbeiten sehen natürlich gar nicht gut aus, müssen aber zum Erhalt fast permanent durchgeführt werden.

Thomas Becket wurde schon 3 Jahre nach seinem Tod heiliggesprochen. Nun wurde Canterbury vollends zu einer Pilgerstätte, hatte doch „Thomas“, wie hier alle sagen, angeblich Wunder vollbracht. Bevor König Heinrich der VIII den Totenschrein zerstören ließ und damit versuche alles Römisch Katholische zu eliminieren, kamen Hunderttausende hierher um für alle nur erdenklichen Leiden Linderung zu finden, sei es für sich oder ihre Angehörigen. Aber auch nach der Zerstörung des Schreins kamen die Pilger weiterhin. Besonders haben mich die alten Mamortreppen und Mosaike vor dem Standort des ehemaligen Schreins fasziniert auf denen sich die Pilger, größtenteils auf Knien, der Ruhestädte des Heiligen näherten.

Aber auch andere Stellen in der Kathedrale sind sehenswert. So viel Geschichte, so konzentriert und dazu ein immer noch genutzter Komplex das hat seinen Reiz.

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Ein Tag in Brighton und Weiterfahrt nach Canterbury

Nach dem Aufstehen sind wir zum Frühstück gegangen. Auf dem Weg begegneten wir Sep. Er machte einen leicht misstrauischen Eindruck auf mich. Etwa so groß wie Linda, war er in einem schwarzen Tanktop, das seine muskulösen Arme zur Geltung kommen ließ und einer übergroßen Trainingshose unterwegs. Er hatte einen leicht französischen Akzent. Er fragte erstmal wie wir heißen und nach einigen weiteren Sätzen war er auch schon wieder Unterwegs. Wir hatten die Küche für uns.

Es gab vorbereiteten Fruchtsalat in kleinen Schalen Brot zum Toasten, selbstgemachte Marmelade und Müsli. Dazu konnte man alles was noch fehlte aus dem großen Kühlschrank holen.

Es gab auch frische Orangen und eine Presse. Überall hingen neben Gebrauchsanleitungen auch Rezepte z.B. für Cocktails.

Schon von Peter hatten wir erfahren das Ihr Haus für eine Wohnzeitschrift fotografiert wurde und auch ein Logo hätten die Beiden jetzt. Hier der Link zur Hausnummer 34 unter dem es noch viel mehr zu entdecken gibt.

Nachdem wir, was auch zu dem AirBnB Konzept zählt, unsere Sachen wieder abgewaschen hatten packten wir unser kleines Gepäck zusammen und verließen das Haus. Von außen und an diesem regnerischen Tag wirke es nicht anders als die anderen Häuser der Straße.

Auf ging es in die Stadt. Peter hatte uns den Besuch des Brighton Pavilion empfohlen, einer Art Phantasiepalast den König Georg der IV erbauen ließ. Von Außen sieht er Indisch aus – von innen ist alles Chinesisch inspiriert.

Trotz anfänglicher Skepsis – der Besuch hat sich gelohnt. Wir waren vor allem von dem Bankettsahl und der angrenzenden Küche begeistert. Der Audioguide hat uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit genommen. Da das Wetter eher schlechter als besser wurde ließen wir uns auch entsprechend Zeit. Bilder dürfte man nicht machen, aber auf der Webseite kann man einen Eindruck bekommen.

Nun ging es in Richtung Wasserfront um zumindest die berühmte Brighton Pier mal mit eigenen Augen zu sehen. Ich hatte ganz vergessen das der größte Teil vor einigen Jahren einem Feuer zum Opfer gefallen war.

Was noch übrig ist sieht zwar von außen gut aus – lohnt aber den Besuch nicht wirklich.

Auf dem Weg zu den Piers kamen wir an einem Modegeschäft namens Hobbs vorbei. Uns beiden fiel fast gleichzeitig ein Kleid auf das im Schaufenster hing und die unsichtbare Aufschrift „Linda“ trug. Wir also rein in den Laden und siehe da – besser ging es nicht, es passte wie für Sie geschneidert. Ein Blick in ihre Augen bestätigte die Richtigkeit der Investition!

Nun noch kurz was gegessen und dann durch den Regen zurück zum Auto. Dabei sind mir dann diese „quality specialists“ für discount furniture aufgefallen – da weiß man was man bekommt 😉

Die Fahrt nach Canterbury verlief dann recht unspektakulär. Auch dort hatten wir schon ein AirBnB vorbestellt, eines in „walking distance“ zur Kathedrale.

In Canterbury angekommen wurden wir erneut positiv überrascht. Trude und ihr Mann Peter waren extrem nette Gastgeber und das Zimmer war gemütlich und alles sehr sauber!

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Falmouth nach Brighton

Morgens wieder Sonnenschein. Wir haben vor dem Zelt gefrühstückt und mussten uns schnell eincremen damit wir nicht verbrennen. Auch das Mobiltelefon hatte ich gleich an das Solarkraftwerk angeschlossen.

Doch dann bezog es sich recht schnell und ein leichter Nieselregen setzte ein.

Schnell die Sachen im Zelt zusammengepackt und alles in den Wagen. Auch der Spaziergang zum nahegelegenen Strand fiel damit ins Wasser. Wir beschlossen in Richtung Brighton zu fahren. Unterwegs regnete es mal kurz, war dann aber überwiegend trocken.

Wir buchten auf dem Weg über AirBnB ein Zimmer – Last Minute. Es kostete 56 EUR und es sah interessant aus. Allerdings war der Weg noch ziemlich weit. Insgesamt waren es an dem Tag etwa 450 km und die Landstraßen waren viel befahren. Wir kamen also erst gegen 20:00 Uhr in Brighton an.

Ich hatte noch nie zuvor einen so langen Text zu der Unterkunft bekommen wie dieses Mal. Alles war aufs genaueste beschrieben. Unter vielen anderen Dingen musste ich erstmal begreifen wie wir an den Schlüssel kommen. Das ging etwa so: Wenn man vor dem Haus steht ist auf der linken Seite ein kleiner Fahrradschuppen. Davor hängt ein Zahlenschloss dessen 4 Zahlen man nicht bis in die Mitte sondern bis zum oberen Anschlag drehen muss. Dann mache man die Tür auf und auf der rechten Seite fände man dann den Schlüssel des Raumes den man gebucht habe – in unserem Fall „Gold“. Dann solle man nach dem verschließen des Schlosses die Zahlen wieder verdrehen damit kein Unbefugter es öffnen könne. Beim Öffnen der Haustür solle man darauf achten das keine der 3 Hauskatzen das Haus verlasse und man solle nach 22:00 Uhr bitte sehr leise sein.

In der Küche fände sich ein Willkommensbier im Kühlschrank (aber bitte nur eins pro Gast) – man könne aber auch Kaffee oder Tee….und soweiter und soweiter…

Wir taten wie uns geheißen und betraten das Haus. Die Überraschung war groß denn plötzlich standen wir in einer Art lebendigen Royalen Museum in dem es hauptsächlich Bilder und das Konterfei Königin Elisabeths zu bestaunen gab. Die beiden Hausherren Peter & Seb – selbstverständlich ein Paar – haben dieses Gebäude in liebevoller Kleinarbeit in ein Kleinod der ganz besonderen Art verwandelt. Vorbei an den Zimmern „Bronze“ und „Wood“ und gerade unterhalb der „Suite“ fanden wir dann „Gold“.

Alles war vom Feinsten! Es war sauber, jedes Detail stimmte. Angefangen von geschmackvollen Bademänteln über den Ventilator, den man an diesem Abend gut brauchen könnte, den Kronleuchter bis hin zu Wassergläsern mit Kristallkaraffe – alles, wirklich alles war außergewöhnlich.

Wir machten uns auf die Suche nach den Hausherren und kamen in die Küche. Auch hier das gleiche Bild. Alles außergewöhnlich, schräg und originell.

Es war wie in einem Märchen und die Tatsache das wir niemanden sehen konnten verstärkte dieses Gefühl noch! Dann endlich – das Haus hatte sehr viele Ebenen – sahen wir jemanden im unteren Teil des Gartens. Wir sprachen ihn an. Es war Peter. Ein sehr netter, etwas schüchtern wirkender Engländer. Wir erfuhren das die Beiden in wenigen Tagen eine große Party zu Peters 50 Geburtstag ausrichten würden und beide seien sehr angespannt. Trotzdem erklärte er uns was wir wissen wollten und war sehr nett und Gastfreundlich.

Nach unserem Willkommensbier sind wir dann auf unser Zimmer gegangen, nicht ohne vorher die perfekt organisierten – und selbstverständlich mit vielen Anweisungen versehenen Badezimmer zu begutachten. Auch hier fehlte es an nichts und überall roch es angenehm.

Unser Auto mit den Fahrädern stand direkt unter unserem Fenster. Durch die Fensterläden fiel das Licht auf die Wände. Die oberen Fenster waren offen an diesem Abend war es noch 24 Grad warm. Ich fühlte mich an New York erinnert, besonders aufgrund der Sirenen der Polizei und der Feuerwehr die ganz ähnlich klingen.

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Camping in Falmouth

In Falmouth angekommen suchten wir einen Campingplatz und fanden ihn in der Nähe der Stadt. Oftmals sind es Bauernhöfe die einen Teil ihrer Wiesen als Campingplatz betreiben. Diese Farm machte es offensichtlich schon sehr lange.

Schnell war der Obolus für die Nacht entrichtet – in diesem Fall 17 Pfund. Dafür, wie auf den meisten Campingplätzen in Cornwall konnte man Duschen so lange man wollte – keine Duschmarken oder 50 Cent Stücke.

Schnell das Zelt aufgebaut, Isomatten und Schlafsack rein. Das ist nach einer Woche bereits routine. An dieser Stelle gleich mal vielen Dank an Thorsten der uns sein Zelt zur Verfügung gestellt hat! Es hat wunderbar funktioniert und ist wirklich zuverlässig.

Dann ab in die Stadt, wir hatten beim Mexikaner nur eine Vorspeise genommen und wollten noch eine Kleinigkeit essen gehen. Auch in Falmouth ist es sehr hügelig und aus unserer Sicht sind die Straßen nicht wirklich gut mit dem Fahrrad zu befahren. Es ist Eng und in vielen Kurven können die Autos die Radfahrer gar nicht sehen. Ist man hinter so einer Kurve und das Auto – oder noch schlimmer der Lastwagen kommt mit Schwung um die Ecke sind es nur Sekunden die über Leben und Tod entscheiden. Kein schönes Gefühl jedenfalls.

In Falmouth haben wir dann am Hafen geparkt und sind durch die Straßen gelaufen, haben Fotos gemacht und ein Restaurant ausgesucht.

Was es übrigens in jeder Stadt (und auch in jedem Dorf) gibt ist Englands bestes Fish and Chips Restaurant – dieses hier konnte dann noch mit zusätzlichen Auszeichnungen glänzen .

Wir haben dann ein schönes Restaurant mit Blick über den Hafen gewählt das neben der Aussicht auch gutes Essen hatte.

Allerdings ist Essen gehen in England nicht wirklich günstig. Man liegt zu Zweit immer um und bei 40 – 50 Pfund. Deshalb sind die meisten Camper auch strickt Selbstversorger – anders könnten sie sich vermutlich einen Familienurlaub nicht leisten.

Dann ging es wieder zum Zeltplatz zurück. Eine sternenklare Nacht, leicht kühl aber im Zelt gar kein Problem!

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Lands End und dann?

Heute geht es weiter Richtung Lands End. die Stimmung ist gut – Linda hat gerade unser Zelt und alles andere eingepackt während ich hier Blog schreibe.

Wir sind dann also losgefahren. Wie sich herausstellte, waren es nur einige wenige Meilen bis zum großen Besucherzentrum. Und hier waren wir dann wieder Teil des Massentourismus. Busse voll mit den verschiedensten Nationalitäten, ein riesiger Parkplatz und fast alle Gebäude entweder ein Shop, ein Restaurant oder irgend ein Medienereignis.

Wir haben uns davon gar nicht beeindrucken lassen. Wir wollten Lands End sehen. Es war noch recht früh am Tag, deshalb war die Zahl der Besucher noch nicht so erdrückend. Das änderte sich allerdings recht schnell.

Besonders die Fotografen an dem Lands End Schild hatten sehr viel zu tun. Das Wetter war prächtig- besser geht es nicht, und so wollten viele Leute eines der begehrten Fotos.

Wir haben auf das Meer hinausgeblickt das immer noch unglaublich ruhig war, besonders wenn man bedenkt das wir direkt am Atlantik stehen. Kein Wind – ok, aber keine Dünung – nicht ein bisschen, das ist sehr ungewöhnlich.

Statt Foto haben wir uns dann für das Schreiben von Postkarten entschieden. Schließlich saßen wir gerade vor dem Westlichsten aller Briefkästen Englands – dachten wir…

Bis Linda, als Sie die Karten einstecken wollte feststellte das dieser Kasten nur noch Attrappe war 😂

Ok, wir haben dann um die Ecke doch noch den echten der in Diensten der Royal Mail stehenden roten Postkasten gefunden in der wir unsere Historisch anmutenden Karten einwerfen könnten.

In „Lands End“ ist eben alles entweder das Erste oder das Letzte, je nachdem von welcher Seite man es sieht.

Nun hatten wir genug von dem Trubel und machten uns auf in Richtung Falmouth.

Es war weiterhin warm und wir bekamen auch so langsam Hunger. Wir fanden ein Mexikanisches Restaurant in dem wir uns stärken konnten. Linda hat den Leuten gleich mal gezeigt wie das mit dem spanischen Feuer so funktioniert 💃🏻

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St. Ives und weiter

Heute ging es weiter nach St. Ives. Was hatte es wohl außer dem schönen Namen zu bieten? Als erstes Mal eine Invasion von Besuchern. Wir waren gegen 10:30 Uhr dort und es gibt einen großen Parkplätze überhalb der Stadt. Alles füllte sich in einer Geschwindigkeit das einem ganz schwindelig wurde. Dazu war es brütend heißt im Auto. Draußen allerdings auch, da es fast keinen Wind gab.

 

Schon die Aussicht vom Parkplatz war überwältigend und wir sollten nicht enttäuscht werden!

 

 

Dann ging es zufuss nach unten in die kleine Hafenstadt. Wir waren begeistert von dem Treiben und den vielen kleinen Läden. Als erstes kamen wir an einer Bäckerei vorbei. In der Auslage sahen wir gefüllte Teigtaschen wie wir sie bisher nur von Mallorca kannten. Klar das wir uns erstmal eingedeckt haben. Zudem hatten wir nur ein Müsli gefrühstückt und hatten Hunger.

 

 

Wir gingen zum Hafen uns suchten uns eine Bank hinter der großen Hafenmauer und fingen an den ersten der noch warmen Teigtaschen (Cheese and Onion) zu verspeisen. Schnell stellten wir fest das nicht nur wir Hunger hatten 🙂.

 

 

Da wir unmöglich alles alleine essen konnten bekam auch sie etwas ab.

 

Es war gerade ablaufendes Wasser. Wir zogen uns die Schuhe aus und spazierten durch das trockengefallene Hafenbecken. Es gibt Momente an denen man ein Hochgefühl hat – das war so ein Moment. Die Gegend, das Wetter, die exotische Umgebung – es stimmte einfach alles!

 

 

Aber nicht nur wir fühlten uns wohl – ganz offensichtlich auch die Einheimischen die auf Ihre ganz eigene Weise die Vergnügungen des Tages kombinierten wie dieser Herr hier 😂

 

 

Auf dem Weg zum Auto sind wir dann noch die belebte Einkaufsstraße entlanggegangen wo wir uns mit einigen Lebensmitteln eingedeckt haben.

 

 

St. Ives ist wirklich einen Besuch wert!

 

Weiter ging es entlang der Küste nach Lands End. Wir kamen an alten Zinnminen vorbei. Es war immer noch sehr heiss. Ein kleiner Spaziergang führte uns an alten Minenanlagen vorbei. Besuchern wird hier die einst mühsame Arbeit vergangener Tage nähergebracht.

 

 

Am Abend stellten wir fest, daß fast alle, auch die großen Campingplätze komplett ausgebucht waren. Wir fanden aber einen direkt an der Straße auf einem Feld, an dem am einfach irgendwo sein Zelt aufbauen konnte. Ein improvisierter Campground mit zwei großen, kombinierten Dusch- und WC Containern. Nachdem ich geduscht hatte ging es noch unten an den Cove und zum Strand um den Sonnenuntergang zu genießen.

 

 

Zum Abschluss gab es dann noch ein Bier und Tee im Kaffee am Strand.

 

 

Aus manchen Tagen könnte man glatt zwei machen, das war so einer!

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Frisch auf den Tisch

Auf unserer Fahrt nach St. Ives haben wir in Portreath angehalten. Dort stärken wir uns erstmal. Es ist wirklich bemerkenswert – entweder es ist zu heiß wenn die Sonne rauskommt oder man fröstelt wenn es schattig wird.

Immer wieder kommt man sich vor wie im Süden, ein wenig wie in Biarritz, nur das ich die Leute hier verstehen kann 🙂

Weiter auf dem Weg nach St. Ives haben wir dann einfach einen Campground entlang der Strecke gesucht. Und wir haben einen sehr schönen gefunden! Trotz „Bank Holiday“ einer Art verlängerten Wochenendes für die Britten und bei dem schönen Wetter bekamen wir einen schönen Platz, sogar mit Stromanschluss. Die Besitzer hatten den Platz erst in diesem Jahr übernommen und lieben das was sie tun! Alle zwei Stunden werden die sanitären Einrichtungen sauber gemacht und der Platz war sehr sauber – der beste auf dem Weg, wenn auch ohne spektakuläre Landschaft.

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Der Tag nach der Tour

Wir kamen erst recht spät an dem Campground an. Es war schon dunkel und die Rezeption geschlossen. Nach einiger Zeit kam ein recht mürrischer „Landlord“ heraus den wir offensichtlich beim Abendbrot störten. Er erklärte uns wo wir hin könnten – ein wahrhaft gigantisches Gelände mindestens 10 Fußballfelder groß, verteilt auf mehrere durch Maispflanzen abgeteilte Bereiche. Die Bekannten vom Morgen hatten wir nicht mehr wiedergefunden. Durch sie wussten wir aber das man dort zum willkommen Holz für ein Feuer bekommt. So ausgerüstet haben wir einen Platz g finden und schnell aufgebaut. Es war schon sehr feucht. Nach einiger Mühe brannte das Feuer und wir haben uns daran gewärmt.

Am nächsten Morgen hatten wir beide Hunger und so fuhren wir erstmal los. Es ist nicht ganz einfach auf den Landstraßen Schilder mit Breakfast zu finden. Ich fuhr dann einfach in Richtung eins Restaurants. Dort angekommen gab es tatsächlich Frühstück und sogar einen alten Garten zu besichtigen. Es war ein Highlight!

Abends haben wir dann einfach einen Campground auf dem Weg nach St. Ives gesucht. Dabeiseins wir dann zuerst in Portreath vorbeigefahren.

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Fahrradtour durch Cornwall – Tag 3

Nach einer Nacht mit viel Luftfeuchtigkeit und Sternenklarem Himmel gingen wir erstmal zur Rezeption in der man auch Frühstücken kann.

Danach packten wir unsere Sachen, genau wie unsere Zeltnachbarn die mit ihrem Sohn in das Eden Project wollten. Er sprach sehr gut Deutsch und Spanisch, lebte aber schon seit 24 Jahren in England. Unsere Gespräche haben das Einpacken nicht gerade beschleunigt.

Kurz vor Mittag kamen wir dann endlich los.

Wir hatten eine ganz schön lange Strecke vor uns und wollten die drei dann am Abend auf einem Campground Treffen. Ich rief dort an und sie hatten auch noch Platz für uns.

Es war eine herrliche Fahrt – aber die Steigungen waren nur mit Mühe und oft nur durch schieben zu schaffen. Die Sonne brannte und wir hatten richtig Glück das uns Adrian am Morgen seine Sonnencreme zum eincremen gegeben hatte.

Schon wenige Kilometer später sahen wir ein Schild das zu den „Hidden Valley Gardens“ führte.

Einziges Problem – man musste nach unten fahren und das ganze 500 Meter die später wieder erklommen werden wollten. Entschädigt würden wir von einem wundervollen Platz!

Danach beständiges auf und ab für insgesamt 25 km. Oft sah uns das „Jungvolk“ interessiert zu 🙂

Am Nachmittag erreichten wir dann endlich den Carmel Trail wieder der uns jetzt wie eine Erlösung vorkam. Wir führen bis Wardebridge in einem durch. Dort wollten wir dann endlich etwas essen.

Wir kamen an einem Folk Festival vorbei bei dem es auch Stände mit Essen gab. Wir kauften Eintrittskarten, parkten unsere Fahrräder in einem Zelt beim Kassierer und genossen Sonne, Musik und gutes Essen.

Danach ging es dann im Sonnenuntergang nach Petstove zum Auto zurück. Am Ende waren es dann 40 km und wir haben Cornwall einmal vom Süden nach Norden durchfahren.

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